Thermenland Ungarn

Die Badekultur in Ungarn ist wirklich einzigartig weil die Tradition der seit Jahrhunderten etablierten Badekuren bis heute erhalten geblieben ist. Die Popularität der Behandlungen und Kurprogramme sind weltweit ungebrochen. Neben Erholung der Seele, wird gleichzeitig eine deutliche Verbesserung von diversen Gelenk- Haut- Urologie- Magen- und Darmerkrankungen und gynäkologischen Beschwerden ohne Nebenwirkungen erreicht.

Die Thermalbäder mit ihrer jahrhundertealten Tradition zählen zu den beliebtesten Destinationen für Wellnessliebhaber.

Die palastartige Architektur und der Jugendstilbau mancher Bäder zum Beispiel in Budapest, in der größten Badestadt Europas, sind einfach beeindruckend.

 

 

 

5 wesentliche Gründe warum Sie Ungarn für Ihre Behandlung wählen sollten:

∴ Reiches Heil- und Thermalwasservorkommen

Ungarn wird oft als das Land der 1000 Quellen benannt, denn es ist sehr reich an Thermal- und Mineralwässer.

Unter 80% der Oberfläche Ungarns sind Thermal, Mineral- oder Heilwasser-Vorräte zu finden.

Trotz seiner Größe gilt das Land für Thermalkuren praktisch als eins der 5 bedeutendsten Länder der Welt.

 

 


 

∴ Hoher Mineraliengehalt und eine Hochtemperatur des Thermalwasservorkommens

Solange das Thermalwasser in Japan und in Island meistens mit Hochtemperaturen die Oberfläche erreicht, der gelöste Mineralstoffgehalt ist in diesen Wässern oft niedriger. In Italien und in Frankreich sprudelt das Thermalwasser meistens mit höherem Mineralgehalt aber mit niedrigeren Temperaturen ans Tageslicht.

Die Wässer der Thermalquellen in Ungarn sind mit hohem Mineraliengehalt und mit einer Hochtemperatur charakteristisch. Dies erklärt sich durch die unterschiedliche Beschaffenheit der Gesteinsabfolgen, die das Wasser durchdringt sowie die Bodenschicht der Erdoberfläche, die für ein optimales Temperaturwachstum sorgt.


 

∴ Erfahrung an balneologischen Kuranwendungen

In den Kurhotels stehen Kurärzte und ein geschultes Personal mit modernen Heilinstrumenten, wirksamen, zeitgemäßen Verfahren für eine verantwortungsvolle Behandlung zur Verfügung.

Dieses Team beinhaltet Rehabilitationsärzte, Physiotherapeuten und qualifizierte Gesundheits- und Sportwissenschaftler die in den Wellness- und Behandlungsbereichen für die Erholung und Heilung der Gäste arbeiten.

 

 


 

∴ Große Auswahl an Badeeinrichtungen und Heilbäder

In Ungarn es sind mehr als 1.372 Thermalquellen, 215 der Heilwässer sind anerkannt, die Zahl des anerkannten Mineralwasserbrands liegt über 235, es gibt 5 therapeutische Höhlen und etwa 385 Mineral- und Thermalheilbäder, 62 Kurhotels, mehr als 107 Wellnesshotels erwarten ihre Gäste im Land.

Die etwa 385 im Land befindlichen Badeanstalten und die Kurorte ziehen pro Jahr 25 Millionen SPA- Wellness- Badegäste sowie Behandlungssuchende an.


 

∴ Die Kurprogramme können zum Teil oder im Ganzen durch die Krankenkasse verrechnet werden


 

Heil- und Thermalwasser-Vorkommen in Überblick

Über die Vielfalt und Zusammensetzung des Heilwassers in Ungarn Sie können hier mehr erfahren! Lesen Sie die Kurzbeschreibung mit den medizinischen Indikationen.

  • Salzbäder: So werden Bäder bezeichnet die einen für die Indikation der Salzbäder entsprechend hohen Gehalt an Salz aufweisen. Diese Bäder haben eine heilende Wirkung auf Hautveränderungen, verringern Entzündungen, beeinflussen den Verhornungsprozess positiv, und sind sehr vorteilhaft bei bestimmten Hauterkrankungen (z. B Psoriasis.). Salzbäder können auch Muskelverkrampfungen signifikant reduzieren, und werden oft auch bei gynäkologischen Entzündungskrankheiten angewendet. In unserem Land gibt es Bäder, die den Thermal- und Mineralquellen mit erhöhtem Salzanteil haben besonders in Sárvár, in Hajdúszoboszló und in Eger.
  • Kohlensäurebäder: Ein sehr häufig verwendetes Verfahren in der Balneotherapie. Die therapeutisch genutzte Kohlensäurequelle kann dabei natürlichen oder künstlichen Ursprungs sein. Die, über die Haut aufgenommene und durch die Haut resorbierte Kohlenstoffdioxid löst Erweiterung der peripheren Gefäße aus, verursacht hellrote Hautverfärbung als Folge der lokalen Durchblutungssteigerung und trägt zur Senkung des arteriellen Blutdrucks bei. Kohlensäurebäder kommen immer dann in Frage, wenn Herz- und Kreislaufstörungen vorhanden sind. Diese Methode wird in erster Linie bei Patienten mit chronischen Venenerkrankungen, Hypertonie, Herz- und Kreislaufstörungen und in der Heilung von Zuständen mit schwer zu behandelnden Wunden verwendet. In Ungarn speisen natürliche Quellen Kohlensäurebäder in Balatonfüred, in Bükkszék, in Csopak und in Kékkút.
  • Schwefelbäder: sind Bäder die einen hohen Anteil von Schwefel in ihrem Heilwasser aufweisen können. Der durch die Haut resorbierende Schwefel löst lokale Durchblutung aus (hellrote Hautverfärbung) und neben seiner leichten bakteriziden Wirkung übt er einen blutdrucksendenden Effekt aus. Schwefelbäder verringern Entzündungen bei therapeutischen Kuranwendungen, wirken besonders intensiv entzündungshemmend. Bei chronischen rheumatologischen Entzündungskrankheiten (z. B. rheumatoid Arthritis) sind Bäder die reich an Schwefelgehalt sind, besonders empfehlenswert. Auch Hautkrankheiten lassen sich durch ein Schwefelbad wirkungsvoll behandeln, da Schwefel seine direkte Wirkung in der Haut ausübt. Schwefelhaltig sind die Heilwasserquellen in Harkány, in Balf, in Mezőkövesd, in Bogács und ebenso der größte, natürliche, heilkräftige Warmwassersee der Welt, der Thermalsee in Hévíz.
  • Radonbäder: Nur wenige Heilbäder in Mittel-Europa haben ein natürliches Radon-Vorkommen. Das radioaktive Radon ist ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt. Resorbiert durch die Haut oder eingeatmet lässt sich mit Radon eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung ausüben. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Radon das Immunsystem stimuliert und dessen Funktion normalisiert. Diese Eigenschaften machen Radon zu einem der wesentlichen therapeutischen Mittel in der Heilung entzündlich- rheumatischer Erkrankungen (SPA, rheumatoid Arthritis, Nervenentzündungen, etc.). Bei Miskolctapolca, in Hévíz, und in den Heilquellen in Budapest (Gellértbad, Rudasbad, Imre Bad) enthält das Heilwasservorkommen Radon (das aus den Quellen in Budapest gewonnene Heilwasser weist außerdem auch Schwefel auf, der die therapeutische Wirksamkeit noch weiter verstärkt).
  • Brom-Jod Bäder:Bäder mit erhöhtem Jod-Brom Anteil. Der Körper nimmt Jod überwiegend durch Inhalation auf, über die Haut ist die Aufnahme dieses Elementes viel geringer. Das Jod-Brom-Bad hilft in erster Reihe bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei gynäkologischen Leiden. Unter anderem sind Brom-Jod Heilquellen in Ungarn in den Bädern und Erholungsorten in Debrecen, in Hajdúszoboszló, in Cserkeszőlő, und in Sóshartyán (Jodaqua), wo dieses Heilwasservorkommen auch durch eine reichlich ausgebaute Infrastruktur im Interesse der Heilung benutzt wird.
  • Als Calcium-Magnesium-Hydrogencarbonat-Bad: werden die Heilwässer bezeichnet, die mit einer Anreicherung von Calcium-Magnesium-Hydrogencarbonat Inhaltstoffen aufweisen. Dieses Heilwasser ist auch ideal für Trinkkuren. Mineralwasser mit einem hohen Mineralstoffgehalt kann als natürlicher Mineralstofflieferant einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leisten. In den Bädern, in denen Thermalwässer mit diesen mineralhaltigen Inhaltsstoffen angereichert vorkommen werden überwiegend Erkrankungen des Bewegungsapparats, Herz- und Magenproblemen behandelt. In Ungarn sind die Heilquellen mit diesen Elementen reichhaltig. Sie speisen das berühmte Lukács-Bad, das Kaiserbad und das Rudas-Bad in Budapest, aber auch in Bük, in Esztergom, in Székesfehérvár und in Mohács. enthalten die Heilquellen diese lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Sulfat Wässer (Bitterwasser) und eisenhaltiges Wasser, alkalisches Wasser: Der hohe Sulfatgehalt kann dem Mineralwasser einen leicht bitteren Geschmack verleihen. Auch diese Heilwässer werden oft in Trinkkuren eingesetzt, vor allem bei Magen-, Darm und Leber-Problemen, um heilende Wirkung zu erzielen. Das Sulfat-Wasser-Vorkommen ist in Ungarn bei Nagyigmánd und bei Budaörs außerdem bei Tiszajenő besonders nennenswert. Bei Parád und bei Moha werden eisenhaltige Mineralwasser-Vorräte ans Tageslicht gefördert.